"Während ihrer einjährigen Studienreise nach Griechenland ließ sich die Künstlerin Lydia Schindler natürlich auch von der heißen Sonne, die bis auf dem türkisblauen Grund des Meeres scheint, und vom leisen, leichten Schaukeln der weißen Schiffe auf dem klaren Wasser des Mittelmeeres inspirieren. Die Boote wiegen sich in scheinbarer Freiheit der Bewegung, das zu tun, was ihnen beliebt. Doch sie sind festvertaut, fest gebunden, fest geknotet. Die vielen Knoten, diese komplizierten Gebilde sollen erinnern an die Wirrungen des Lebens, an die vielen Kapriolen, die das Leben so spielt. Das Seil gleichsam als Symbol des von den drei Parzen, den Schicksalsgöttinnen gesponnenen Lebensfadens verläuft nicht immer geradeaus, da gibt es Windungen und Bindungen. Da gibt es Doppel- und Liebesknoten, sich festziehende, strangulierende Knoten, aber auch sichernde und verbindende Knoten. Dem Betrachter bleibt es freilich überlassen in der bildlichen Darstellung dieser Acryl auf Papier entstandenen Arbeiten seine eigene Lebenssituation zu sehen......"

Patricia Leyde, Kunsthistorikerin M.A.

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